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Tag: black bloc

“We don’t like Samba” Premiere: July 2, Berlin

We don't like Samba1

NoSamba-2

Liebe Freunde, Genossinnen und QueerOlenten!

Fast pünktlich zur WM: am Mittwoch den 02. Juli um 21h die Premiere von “We don´t like samba” OmU mit DT Untertiteln

Adresse: Direkt am Kotti zusammen mit Kotti & Co am Geçekondu. (Bei Regen im Südblock), anschließend Diskussion!

Trailer:

Englisch:

Portugiesisch:

Info:

Bis vor wenigen Jahren galt Brasilien als krisenfest und Shooting-Star der BRIC-Länder. Aber nur ein Jahr vor der Fußball-WM und drei Jahre vor den olympischen Spielen knallt es: Im Juni 2013 kommt es nach Fahrpreiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr zu den größten Massendemonstrationen seit Jahrzehnten. Inspiriert von den Aufständen verbreiten sich soziale Kämpfe wie ein Lauffeuer in Brasilien: Arbeiter_innen treten in wilde Streiks, junge Frauen mobilisieren gegen den Papstbesuch, Mega-Urbanisierungsprojekte werden angegriffen, Favelabewohner_innen wehren sich gegen Vertreibung und Militarisierung. “Wir sind keine Sambatänzer”, sagten die streikenden Müllmänner “Garis” in einem Interview, sondern “wir sind Rebellen”. Diese und andere Rebellen kommen in “We don´t like samba” zu Wort und erzählen ihre Geschichte.

Vandals! Vandals! Vandals!

Brazil is coming.

IN HAMBURGS ‘GEFAHRENZONE’ SPIELEN DIE KIDS RÄUBER UND GENDARME MIT DER POLIZEI

[von Elena Ochoa Lamiño,  vice.com/de]

Foto: Björn Kietzmann

Seit Samstagfrüh wohne ich in einem Gefahrengebiet und mit mir Tausende weitere Anwohner in Teilen von St. Pauli, Altona und Sternschanze. Das hat die Polizei Hamburg an diesem Wochenende entschieden. Jeder, der hier durchspaziert, einkauft, zur Arbeit will oder einfach einen Kaffee trinken möchte, muss damit rechnen, von der Polizei angehalten zu werden und sich auszuweisen—ohne Grund, einfach weil sie es dürfen. Schuld sind wiederholte Angriffe auf Polizisten, heftige Krawalle während großen Demos sowie Attacken auf Polizeireviere, wie etwa die Davidwache am Kiez, in den vergangenen Wochen.

Ein Schritt vor die Tür und ich stehe mitten drin im Gefahrengebiet. Hier soll der Ausnahmezustand herrschen.

Ein kühles Lüftchen weht mir um die Nase, ein paar feuchte Blätter und matschiger Silvesterdreck liegen hier rum. Das einzige, was ich höre, ist die Straße und die übliche Geräuschkulisse des Hafens, in dem Container gelöscht werden. Keine Parolen, keine Sirenen, keine Knaller oder Ähnliches. Ich fühle mich weder gefährlich noch gefährdet. Vielleicht muss ich mich ein wenig durch das Viertel bewegen, um etwas zu erleben.

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